LoGo vom 27. September 2009

 

Im ersten LOGO nach dem Weggang von Jochen Pickel und seiner Familie ging es unter dem Titel "Gott-Vater - wie lieb ist er wirklich?" um Situationen in unserem Leben, in denen wir versucht sind, an der Liebe Gottes zu uns Menschen zu zweifeln.

Das Theateranspiel machte deutlich, wie ein verzweifelter Mensch, den erst sein Partner im Stich gelassen hatte, dem dann auch noch gekündigt worden war und den zu guter Letzt auch seine eigenen Kinder ablehnten, zwischen Gottes Versuch, ihn vom Sprung von der Brücke abzuhalten, und dem einschmeichelnden Versprechen des Satans, dass durch den Sprung die ganze Qual ein Ende fände, hin- und hergerissen wird.

Dekan Helmut Müller spannte in seiner Predigt den Bogen von Kain, der seinen Bruder Abel erschlug, weil er es nicht mehr ertragen konnte, dass dessen Brandopfer von Gott höher ge-schätzt wurde als seines, über Hiob, der selbst in den schlimmsten Heimsuchungen immer noch Gottes Güte pries, bis hin zu Christus am Kreuz, der seinen Vater um Vergebung für seine Peiniger bittet. In der einzigen Frage an den Prediger ging es darum, wer einem in so einer verzweifelten Lage helfen könne.
Zu den Liedern der Combo durfte wieder kräftig mitgesungen werden.